Lesung mit Silvia Aeschbach

Das Alter nimmt einen immer grösseren Platz in unserem Leben ein. Nicht selten dauert die Phase nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben heute zwanzig oder dreissig Jahre. Gleichzeitig ist das Altern für die meisten noch immer ein weitgehend unbekanntes Terrain. Die Journalistin, Autorin und Bloggerin Silvia Aeschbach ist mit ihren 57 Jahren mittendrin in diesem neuen Territorium. Wie sie die Jahre des Umbruchs erlebt, hat Aeschbach in ihrem Buch »Älterwerden für Anfängerinnen« sehr persönlich und augenzwinkernd festgehalten.

Wie schon bei ihrem Bestseller »Älterwerden für Anfängerinnen« interviewte Silvia Aeschbach für ihr neuestes Buch »Älterwerden für Anfänger« fünfzehn Männer zwischen 48 und 68 Jahren, die auch alle sehr offen darüber sprechen, wie sich ihr Leben verändert, wo ihre Einsichten, aber auch, wo ihre Ängste liegen. Und da ergeben sich dann durchaus Parallelen zum Älterwerden der Frauen: Die Jahre zwischen Reifwerden und Altsein bedeuten auch für die Männer Innehalten und Neuanfang. Und doch bestätigt sich, was wir alle schon wissen: Männer altern anders als Frauen.

An der Lesung in der Bibliothek Aadorf vom Dienstag, 14. November gewährte Silvia Aeschbach sehr persönliche Einblicke in das Entstehen ihrer beiden Bestseller und in ihr Leben als "mittelalterliche" Frau. Elke Müller, Aeschbachs langjährige Kollegin, las Passagen aus den beiden Büchern und Silvia Aeschbach rundete das Ganze mit amüsanten Episoden ab. Total 52 Gäste genossen zuerst die Gesprächsrunde mit der Zürcher Autorin, sowie danach den von der Bibliothek offerierten Apéro. Es war ein rundum gelungener Anlass.
 
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